Ich glaube, meine Geschichte ist blos eine von vielen. Es war eine 3 jährige Beziehung (?) zu einem türkischen Mann mit vielen Gefühlen, Schlägen und Versprechungen, die mir damals viel Vertrauen genommen haben. Aber gerade diese Erfahrung hat mich, viele Jahre später, Vergebung gelehrt. Ich möchte dazu etwas aus Gangaji`'s Buch "Der Diamant in deiner Tasche" zitieren: Ja, es ist Unrecht geschehen und wird weiter geschehen. Es ist nicht nötig, das Unrecht zu vergessen oder zu verleugnen, das dir angetan wurde oder das du selbst getan hast, aber du kannst dich vom Leid, das dich deswegen quält, befreien."Vergib ihnen, denn sie wissen nicht,was sie tun" ist die Wahrheit. Jeder Krieg (auf welcher Ebene auch immer), der deswegen geführt wird, entspringt dem Festhalten an irgendwelche Rachevorstellungen. Es ist sehr verlockend, an derartige Ansichten festzuhalten, weil es eine gewisse Genugtuung bereitet, und diese Genugtuung muß erkannt werden. Es ist die Genugtuung der selbstsüchtigen Rechthaberei.Wenn du nicht zur Vergebung bereit bist und an deiner (oder irgendeiner anderen) Leidensgeschichte festhälst-daran, dass dir jemand angetan hat-, verfluchst du ihn bewußt oder unbewußt. Du mußt bereit sein, das Karma bei dir selbst zu stoppen und zu sagen:" Nein, bis hierher und nicht weiter". Das ist Friedensbereitschaft. Versönlichkeit ist eine natürliche Folge des Freiheitswillens und verleiht Klarblick, die Versuchung zum Festhalten am Leiden zu erkennen ...usw.
Genau, und das lerne ich immer mehr- Vergebung- egal was geschieht!